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Auszug aus der Mietwohnung – Muss ich meine Wohnung streichen?

Auszug aus der Mietwohnung – Muss ich meine Wohnung streichen?

Rechtsanwälte prüfen Mietverträge

Nicht wenige Mieter stehen nach dem Auszug aus der Wohnung vor dem Problem, dass sie ihre alte Wohnung neu streichen sollen. Weigert sich der ehemalige Mieter, greifen Vermieter zum Teil schon zu drakonischen Maßnahmen. So werden Kautionen einbehalten oder andere Forderungen gestellt. Wird der Mietvertrag nach einigen Jahren gekündigt, drängt sich in fast jedem Fall die Frage auf, ob der Mieter die Wohnung, oder einzelne Räume streichen muss.

Oft bestehen darüber verschiedene Rechtsansichten zwischen Mietern und Vermietern, die sich oft auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Mietvertrages, oder aus dem Mietvertrag selbst ergeben. Dabei müssen die Klauseln nicht in jedem Fall wirksam sein. So haben sich in der Rechtsprechung bei den unterschiedlichen Gerichten und auf den Instanzen Meinungen zu Fallgruppen herausgebildet, die immer wieder bemüht werden.

Mietvertragsprüfung

Wir prüfen Ihren Mietvertrag für 149,- Euro Brutto. (Für Prüfung und vorgefertigtes Schreiben an die Hausverwaltung) ggf. Übernahme durch Ihre Rechtsschutzversicherung.

Wir schaffen Rechtssicherheit

Für den Fall, dass sich Unstimmigkeiten zwischen Vermieter und Mieter ergeben, bietet die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden an, die entsprechenden Verträge zu prüfen und rechtsverbindliche Auskünfte dazu zu erteilen, ob Sie als Mieter dazu verpflichtet sind, die Räume zu streichen.

Klare Vorteile

In vielen Fällen besteht nicht die Pflicht des Mieters, die Wohnung oder einzelne Räume neu zu streichen. Dabei kann es mehrere Tausend Euro kosten, seine ehemalige Wohnung neu zu streichen. Für den Fall, dass die Malerarbeiten nicht notwendig gewesen wären, wird dem Mieter das Geld regelmäßig nicht mehr erstattet. Daher kann es wirtschaftlich lohnen, den Mietvertrag prüfen zu lassen. Die Rechtsanwaltskanzlei Wedermann | von Rüden bietet eine solche Prüfung für einen Betrag von 149,99 Euro an. Rechtsanwälte prüfen den von Ihnen eingesandten Mietvertrag auf seine Zulässigkeit und führen für Sie aus, warum dieser wirksam oder unwirksam ist. Halten wir die entsprechenden Klauseln für unwirksam, geben wir Ihnen hierzu Texte an die Hand, mit denen Sie gegenüber dem Vermieter argumentieren können.

Farbwahl

Der Bundesgerichtshof hatte sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach mit dem Thema beschäftigen müssen und beschäftigt sich auch regelmäßig weiter mit formularmäßigen Abreden zu zur Farbwahl. So urteilte der Bundesgerichtshof im Jahr 2008, dass ein Mietvertrag, der dem Mieter für die Zeit der laufenden Miete Vorgaben zur Farbwahl macht, unwirksam ist. Der Mieter sei während der Mietzeit grundsätzlich nicht an die Vorstellungen und Wünsche des Vermieters gebunden. Der Mieter darf nur nicht die Grenzen des normalen Geschmacks überschreiten, was immer dann anzunehmen ist, wenn eine Neuvermietung der Räume in dem Zustand praktisch unmöglich wird.

Starre Fristen

Schreibt der Mietvertrag vor, dass bestimmte Räume beispielsweise nach festgesetzten Zeiträumen zu streichen sind, ohne dass es auf die tatsächliche Nutzung ankommt, sind solche Fristen unwirksam und der Mieter nicht daran gebunden, die Wohnräume tatsächlich innerhalb dieser Zeiträume regelmäßig neu zu streichen. Der Bundesgerichtshof hält eine solche Regelung für unwirksam, denn maßgeblich muss die tatsächliche Abnutzung der Wohnung sein. Solche Klauseln finden sich jedoch noch immer in vielen Mustermietverträgen, weshalb es sich lohnt, diese zu überprüfen.