Rechtsschutzversicherung HUK COBURG Anerkenntnis im VW Abgasskandal

Rechtsschutzversicherungen geizten bisher mit Deckungszusagen im VW-Skandal. Mit Deckungszusagen von Eigentümern  eines  VW, Audi, Seat oder Skoda, welche Schadenersatz- oder Rückabwicklungsansprüche wegen des Abgas-Skandals geltend gemacht haben, taten sich die Rechtsschutzversicherungen bisher schwer und verweigerten aufgrund angeblich fehlender Erfolgsaussichten die Deckung. Klage von Werdermann | von Rüden gegen Rechtsschutzversicherung HUK Coburg Die HUK COBURG hat

Rechtsmissbräuchliche Ausübung des Verbraucherwiderrufsrechts?

BGH Urteil 12. Juli 2016 – XI ZR 501/15 Der BGH hat mit seinem Urteil vom 12. Juli 2016 zu der Thematik des Verbraucherwiderrufsrechts verbraucherfreundliche Grundsätze zum Einwand des Rechtsmissbrauchs bei der Ausübung eines Widerrufsrechts aufgestellt. Dem Argument des Rechtsmissbrauchs wurde eine Absage erteilt. Der Fall Der Kläger schloss im November 2001 mit einer Bank einen

Bundesverfassungsgericht bestätigt ewiges Widerspruchsrecht bei Lebensversicherungen

Das Bundesverfassungsgericht musste sich kürzlich mit der Frage auseinandersetzen, ob die Einschränkung des Anwendungsbereichs des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a. F. verfassungsrechtlich zulässig ist. Denn damit verbunden ist die Einräumung eines “ewigen” Widerspruchsrechts für Lebensversicherungen, wenn Versicherungsnehmer nicht ordnungsgemäß über ihr Widerspruchsrecht belehrt wurden oder die Verbraucherinformation oder die Versicherungsbedingungen nicht erhalten

WhatsApp muss AGB ändern

AGB – Bitte nochmal auf Deutsch! Das Kammergericht (Berlin) hat am 08.04.2016 entschieden, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von WhatsApp auf der deutschen Website des Unternehmens auch auf Deutsch erscheinen müssen. Bundesverband der Verbraucherzentrale klagt gegen WhatsApp Das Unternehmen stellt auf seiner deutschen Internetseite bisher lediglich alle AGB auf Englisch zur Verfügung. Der Bundesverband der

Unitymedia – Kunden-Router zu WiFi-Hotspots

Die Verbraucherzentrale NRW mahnte kürzlich den Kabelanbieter Unitymedia ab, da dieser die Router seiner Kunden ohne Zustimmung zu WLAN-Hotspots machen will. Unitymedia will Hotspotnetz schaffen Das Unternehmen Unitymedia informiert seit kurzem seine Kunden mittels eines postalischen Anschreibens darüber, dass auf ihrem zur Verfügung gestellten WLAN-Router ein zusätzliches Signal anzeigt, dass der Inhaber eines Internetanschlusses seinen

Post von der Postbank

Zehn Monate Postlaufzeit bei der Postbank Die Postbank antwortet – nur nicht sofort. Ausgerechnet bei der Deutschen Postbank AG dauert es mal wieder länger als üblich. Das Schreiben, das bei uns letzte Woche einging, ist vom 14.04.2016 und beginnt mit den Worten: Ihr Schreiben vom 08.06.2015 ist in unserem Hause eingegangen und nunmehr der Rechtsabteilung

Vorsicht: Abo–Falle auf routenplaner-24.info

Das von der ODV Online Content Limited betriebene Portal routenplaner-24.info verlangt von Nutzern eine Registrierung, damit sie den Routenplaner nutzen können. Aber Achtung: Bei routenplaner-24.info handelt es sich um eine sogenannte Abo–Falle, denn mit der Anmeldung geht angeblich eine 24-monatige Mitgliedschaft für 576 EUR einher. Köder: „Kostenloses Gewinnspiel“ Auf den ersten Blick wirkt die Webseite

BGH – Urteil: Flug – Buchung im Internet wird transparenter

Der Bundesgerichtshof hat in der letzten Woche entschieden: Wer im Internet einen Flug bucht, muss den endgültigen Preis sofort angezeigt bekommen. Nur so könne der Verbraucher eine vernünftige Entscheidung treffen. Das Urteil stärkt die Rechte von Verbrauchern, die im Internet Flüge vergleichen bzw. buchen wollen. Ein echter Preisvergleich der unterschiedlichen Flugangebote der Airlines war bisher

Fluggastrecht: Wann ist man eigentlich „angekommen“?

Fluggastrecht: Bei mehrstündigen Verspätungen können Flug-Passagiere von der Airline eine Entschädigung verlangen. Doch was genau gilt als Ankunftszeit: das Aufsetzen der Maschine auf der Landebahn oder der Zeitpunkt, wenn sich die Türen der Maschine öffnen? Der Europäische Gerichtshof hatte sich jüngst mit dieser Frage zu befassen. Für die Bemessung einer Verspätung gilt der Moment als