Mercedes Abgasskandal: Klage gegen Mercedes eingereicht

Kanzlei Werdermann | von Rüden geht gegen Mercedes vor

Werdermann von Rüden in der Presse

Weiterer Autohersteller im Abgasskandal: Mercedes offiziell verwickelt

Am 02. August 2017 hat die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden als eine der ersten Kanzleien in Deutschland eine Klage gegen die Daimler AG anhängig gemacht. Die Klage wird vielen Mercedes-Kunden den Weg zu ihrem Recht ebnen. Das war nämlich erst der Beginn einer ganzen Reihe von Klagen, mit denen sich die Stuttgarter Justiz im Rahmen des Abgas Skandals auseinandersetzen wird.

Medienberichten zufolge sind Millionen Mercedes-Modelle vom Abgasskandal betroffen. Dadurch stehen nunmehr auch Millionen von Klagen von getäuschten und enttäuschten Kunden gegen Mercedes im Raum, die im Glauben waren, einen „sauberen Diesel“ erworben zu haben. Die auf den Abgasskandal spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden scheut sich nicht, für ihre Mandanten den Anfang zu machen.

Abgasskandal - Kontaktformular

3 Gründe, WvR Law gegen die Daimler AG zu beauftragen:

  1. WvR Law ist hoch spezialisiert auf Rechtsstreitigkeiten gegen die Daimler AG im Abgasskandal.
  2. WvR Law hat deutschlandweit die ersten 2 Urteile im Abgasskandal gegen die Daimler AG erstritten (Landgericht Hanau 9 O 76/18 und Landgericht Karlsruhe 18 O 24/18).
  3. Unsere Kanzlei führt deutschlandweit über 220 Verfahren im Abgasskandal gegen die Daimler AG – soviel wie keine andere.

Unser Fall in Sachen „Mercedes Abgasskandal“ ‒ Die Mär vom „sauberen Diesel“

Die Mandantschaft der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden kaufte im Jahr 2016 einen Mercedes GLC 250 d 4Matic mit 204 PS. In diesem Modelltyp ist ein Motor des Typs OM 651 verbaut. Dieser Motorentyp sowie der OM 642 sind laut Medienberichten von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR unter Berufung auf einen Durchsuchungsbeschluss aus dem Mai 2017 Bestandteil der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Diese geht dem Verdacht nach, dass der Motor zusammen mit einer illegalen Abschalteinrichtung verbaut wurde, wodurch die Abgaswerte auf dem Prüfstand besser als beim tatsächlichen Gebrauch sind. Betroffen sind mehrere Millionen Diesel-Fahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeugklassen, welche in den Jahren 2008 bis 2016 in Europa und den USA mit einem unzulässig hohen Schadstoffausstoß verkauft worden sind. Die Bezeichnung „sauberer Diesel“ war und ist daher ein Trug.

Die von Mercedes getäuschte Mandantschaft der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden klagt auf Rückabwicklung des Kaufvertrages.

  • Sie will den gesamten Kaufpreis zurück.

  • Das mangelhafte Fahrzeug kann Mercedes zurücknehmen.

DENN: Unserer Mandantschaft wurde vertraglich ein Premium-Fahrzeug zugesichert, welches sie nie bekommen hat. Ein Software-Update kommt für unsere Mandantschaft nicht in Betracht. Durch ein solches Update drohen ein erhöhter Kraftstoffverbrauch, ein Leistungsabfall und eine geringere Lebensdauer des Motors. Und noch schlimmer: Experten sind sich einig, dass das Software-Update zu einem erheblichen Mehrverbrauch an dem teuren Harnstoff AdBlue führen wird.

Da sich die Daimler AG weigert, die entsprechend notwendigen Hardware-Umrüstungen vorzunehmen, wird das Problem seitens Mercedes auf den Kunden abgewälzt. Unsere Mandantschaft müsste fortlaufend zur Werkstatt fahren und den teuren Harnstoff AdBlue auf eigene Kosten nachfüllen. Zudem droht ein Dieselfahrverbot in vielen Städten Deutschlands. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart in diesen Tagen mehr als deutlich gemacht. Auch die Richter des Verwaltungsgerichts Stuttgart sind sich einig, dass ein Software-Update nicht ausreichen wird, um die gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxidwerte einzuhalten.

Die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden setzt Ihre Rechte im Abgasskandal Mercedes durch

Sind auch Sie vom Mercedes-Abgasskandal betroffen? – Die spezialisierten Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden helfen Ihnen weiter. In einer kostenlosen Erstberatung zeigen wir Ihnen Ihre juristischen Möglichkeiten auf. Wir schauen uns Ihren konkreten Einzelfall an, denn jeder Fall ist anders.

Setzen Sie sich für eine kostenlose Erstberatung schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung, entweder

Wahren Sie Ihre Rechte! Unsere erfahrenen Fachleute stehen Ihnen dabei kompetent zur Seite.

Diese Ansprüche können Sie im Zuge des Mercedes-Abgasskandals geltend machen

Nach Angaben von bild.de wird Mercedes nun mit der Rückrufaktion beginnen, um wahrscheinlich mangelhaft verkaufte Mercedes-PKWs mit einem Software-Update nachzurüsten. Wenn Sie als Kunde daran interessiert sind, den größtmöglichen Vorteil aus dieser von Mercedes verschuldeten Angelegenheit zu ziehen, legen wir Ihnen nahe nicht an dieser Rückrufaktion im Abgasskandal um Mercedes teilzunehmen.

Nehmen Sie an dieser Rückrufaktion nicht teil!

Wir sind der Auffassung, dass Ihnen Schadensersatz- und/oder Rückgabeansprüche gegen Mercedes zustehen.

Welche Motoren und Baureihen sind vom Mercedes-Abgasskandal betroffen?

Es geht um zwei Turbodiesel-Modellfamilien:

  • den OM 642, ein V6-Turbodiesel mit drei Litern Hubraum und den Vierzylinder OM 651 mit 1,8 oder 2,1 Litern Hubraum (OM steht für Oel-Motor);

  • die Mercedes C-Klasse als C 180 CDI BlueEfficiency ist vom Verdacht betroffen;

  • die Baureihen W 204, W 211, W 212, W 246, C 218, W 221, W 251, W 164, X 204 und W 166;

  • bei den Nutzfahrzeugen: Baureihen 639 und 906. Der kräftigere OM 642 wurde 2005 in der C- und E-Klasse eingeführt. Er steckt oder steckte vor allem oberhalb des Kompaktsegments in der M-, R-, G-, GL- und S-Klasse, außerdem im GLK, CLK und CLS sowie den Vans Vito und Viano sowie im Sprinter. Er gilt als Auslaufmodell (Nachfolger: der Reihensechszylinder OM 656). OM 651 sind A-, B-, CLA- und GLA-Klasse sind hier ebenso betroffen wie der SLK-Roadster, die S-Klasse oder Vito, V-Klasse und Sprinter. Auch für Hybridmodelle wird der OM 651 bei Mercedes verwendet.

Mercedes ruft Hunderttausende Diesel-Fahrzeuge zurück

Weitere Modelle im Abgasskandal?: Mercedes droht der Rückruf von C und G Modellen

Das Kraftfahrtbundesamt geht derzeit dem konkreten Verdacht nach, dass in Mercedes Benz-Modellen der Baureihen C und G illegale Abschalteinrichtungen verbaut wurden.

Die Vorgeschichte

Bereits im Juli 2017 berichtete der Spiegel, die Daimler AG habe sich seit 2006 mit anderen Autoherstellern über die Abgasmanipulationen abgesprochen. Ebenfalls im Juli 2017 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass Daimler Fahrzeuge mit der Euro 5- und der Euro 6-Norm in die Werkstätten rufen würde. Bei diesen Fahrzeugen wurden Unregelmäßigkeiten an den Abgasen festgestellt.

Im Sommertest der Deutschen Umwelthilfe 2016 stellte sich bereits heraus, dass Mercedes-Modelle die zulässigen Höchstgrenzen der Abgaswerte um das bis zu 13-Fache übersteigen. Die Deutsche Umwelthilfe stellte in der Wintermessung 2017/18 weiter fest, dass die Abgaswerte der Modelle A 200 und S 300 die zulässigen Grenzwerte um das bis zu 6-Fache übersteigen. Auch die niederländische TNO hatte in mehreren Tests zwischen 2015 und 2017 eine Überschreitung der Stickoxidgrenzwerte konstatiert. Ebenso hat die amerikanische Emission Analytics bei mehreren Mercedes Modellen eine Überschreitung der Abgasgrenzwerte verzeichnet. Eine Überschreitung der Grenzwerte bei Fahrzeugen mit der Euro 6-Norm wurde auch vom Bundesumweltamt in eigenen Untersuchungen festgehalten.

Im Mai 2018 wurde ebenfalls der Mercedes Viano durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) zurückgerufen.

Die betroffenen Motoren im Abgasskandal Mercedes

Zunächst waren die Motoren der Baugruppen OM651 und OM642 von erhöhten Stickoxidwerten betroffen. Bei dem OM651 Motor handelt es sich um einen Vierzylindermotor mit 1,8 l bis 2,1 l Hubraum. Der OM642 ist ein Sechszylindermotor mit 3,0 l Hubraum. Diese Motoren wurden in einem Großteil der Mercedes-Modelle verbaut. Damit ist die Abgasmanipulation kein Einzelfall, sondern eher die Regel. Neu ist die Manipulation an den 1,6-Liter-Motoren mit Euro 6-Norm. Diese werden in Kooperation mit Renault-Nissan hergestellt. Der französische Autohersteller Renault war bereits im Januar 2016 in den Verdacht der illegalen Abschalteinrichtung geraten. Daher verblüfft es auch nicht, dass diese Untersuchungen auf den Daimler-Konzern ausgeweitet wurden. In den Fahrzeugen der C- und G-Serien ist ein ähnlicher Motor wie der 1,6-Liter-Motor verbaut worden. Daher prüft das Kraftfahrt nun eingehend, ob auch an diesen Motoren eine Manipulation vorgenommen wurde. Bestätigt sich der Verdacht, würden im Zuge des Mercedes-Abgasskandals über 600.000 Fahrzeuge zurückgerufen werden.

Wertverlust

Der Abgasskandal Mercedes und seine Folgen: Wertverlust und Fahrverbote

Viele getäuschte Kunden stehen nun vor dem Problem, dass ihr Wagen zurückgerufen wird. Ein Softwareupdate soll (mal wieder) die Manipulation beseitigen. Tatsächlich treten nach einem Update oft erhebliche Probleme mit dem Wagen auf. Diese können sogar bis zum vollständigen Ausfall des Fahrzeugs führen. Daneben drohen vielerorts Fahrverbote. Aber selbst, wenn man nicht von Fahrverboten betroffen ist, besteht das Problem des Wertverlustes. Die manipulierten Fahrzeuge stellen sich als nahezu unverkäuflich heraus. Selbst wenn es sich um ein fast neues Fahrzeug handelt geht der Wiederverkaufswert gegen Null.

Rückruf, Fahrverbot und Wertverlust im Abgasskandal von Mercedes umgehen

Um einen Rückruf sowie Fahrverbote und den Wertverlust zu umgehen, ist es ratsam, die Daimler AG auf Rücknahme des Wagens gegen Rückzahlung des Kaufpreises in Anspruch zu nehmen. Ziel ist es, die Daimler AG zu verpflichten, den Wagen zurückzunehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zu erstatten. In den meisten Fällen beträgt die so errechnete Rückerstattungssumme ein Vielfaches des am freien Markt erzielbaren Verkaufspreises.

So können Sie die Rückerstattungssumme berechnen

Kaufpreis in EUR x gefahrene Kilometer
300.000 km – Kilometerstand bei Kauf

Beispiel:

22.500 EUR x 50.000
300.000 km – 80.000
=
5.113,64 (Nutzungsersatz)
=
22.500 EUR – 5.113,64 EUR = 17.386,36 EUR

In der Beispielrechnung würde der Kunde somit für ein Fahrzeug mit 130.000 Km Laufleistung, unabhängig vom Baujahr, noch eine Rückerstattung von 17.386,36 EUR erhalten.

Daneben erhält der Kunde sämtliche seiner Zahlungen, egal ob Darlehnsrate oder Barzahlung, ab dem Zeitpunkt der Zahlung verzinst. Die Rückabwicklung des Kaufvertrages stellt somit die lukrativste und unkomplizierteste Möglichkeit dar, sich von dem „Schummeldiesel“ zu lösen.

Im Kampf gegen den Mercedes-Abgasskandal: Ihr gutes Recht in professionellen Händen

Die Verbraucherrechtskanzlei Werdermann | von Rüden unterstützt seit Jahren getäuschte Mercedes-Kunden bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Dabei greifen die Rechtsanwälte auf ihre umfangreiche Erfahrung in Verfahren gegen andere Autohersteller wie Volkswagen, Audi und Porsche zurück. Hierbei konnten die Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden bereits enorme Erfolge erzielen. Die Rechtsanwälte vertreten derzeit über 150 Mandanten gegen die Daimler AG und erringen auch hier die bestmöglichen Ergebnisse für ihre Mandanten.

Möchten auch Sie die professionelle Hilfe unserer Verbraucherrechtsanwälte in Anspruch nehmen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns einfach

Im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs erhalten Sie eine erste rechtliche Einschätzung Ihres individuellen Falles sowie Informationen zum Verfahrensablauf. Mit der Kanzlei Werdermann | von Rüden sind Sie bestens gewappnet, um Ihr Recht im Mercedes-Abgasskandal geltend zu machen!


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