Klage gegen Mercedes wegen Abgas Skandal eingereicht

Die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden geht gegen Mercedes vor

Am 02.08.2017 hat die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann I von Rüden als eine der ersten Kanzleien in Deutschland eine Klage gegen die Daimler AG anhängig gemacht. Die Klage wird vielen Mercedes – Kunden den Weg zu ihrem Recht ebnen, denn das war erst der Beginn einer ganzen Reihe von Klagen, mit denen sich die Stuttgarter Justiz im Rahmen des Abgas Skandals auseinandersetzen wird.

Medienberichten zufolge sind Millionen Mercedes-Modelle vom Abgas Skandal betroffen. Dadurch stehen nunmehr auch Millionen von Klagen von getäuschten und enttäuschten Kunden gegen Mercedes im Raum. Die auf den Abgas Skandal spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Werdermann I von Rüden scheut sich nicht, für ihre Mandanten den Anfang zu machen.

Der Fall

Die Mandantschaft der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann I von Rüden kaufte im Jahr 2016 einen Mercedes GLC 250 d 4Matic mit 204 PS. In diesem Modelltyp ist ein Motor des Typs OM 651 verbaut. Dieser Motorentyp sowie der OM 642 sind laut Medienberichten von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR unter Beruf auf einen Durchsuchungsbeschluss aus dem Mai 2017 Bestandteil der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Diese geht dem Verdacht nach, dass der Motor zusammen mit einer illegalen Abschalteinrichtung verbaut wurde, wodurch die Abgaswerte auf dem Prüfstand besser als beim tatsächlichen Gebrauch sind. Betroffen sind mehrere Millionen Fahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeugklassen, welche in den Jahren 2008 bis 2016 in Europa und den USA mit einem unzulässig hohen Schadstoffausstoß verkauft worden sind.

Die von Mercedes getäuschte Mandantschaft der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann I von Rüden klagt auf Rückabwicklung des Kaufvertrages. Sie will den gesamten Kaufpreis zurück. Das mangelhafte Fahrzeug kann Mercedes zurücknehmen. Unserer Mandantschaft wurde ein Premium-Fahrzeug vertraglich zugesichert, welches sie nie bekommen hat. Ein Software-Update kommt für unsere Mandantschaft nicht in Betracht. Durch ein solches Update droht ein erhöhter Kraftstoffverbrauch, ein Leistungsabfall und eine geringere Lebensdauer des Motors. Und noch schlimmer: Experten sind sich einig, dass das Software-Update zu einem ganz erheblichen Mehrverbrauch an dem teuren Harnstoff AdBlue führen wird. Da sich die Daimler AG weigert, die entsprechend notwendige Hardware-Umrüstungen vorzunehmen, wird das Problem seitens Mercedes auf den Kunden abgewälzt. Unsere Mandantschaft müsste fortlaufend zur Werkstatt fahren und den teuren Harnstoff AdBlue auf eigene Kosten nachfüllen. Zudem droht ein Dieselfahrverbot in vielen Städten Deutschlands. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart in diesen Tagen mehr als deutlich gemacht. Auch die Richter des Verwaltungsgerichts Stuttgart sind sich einig, dass ein Software-Update nicht ausreichen wird, um die gesetzlich vorgeschrieben Stickoxidwerte einzuhalten.

Die Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden setzt Ihre Rechte durch

Spezialisierte Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann I von Rüden helfen Ihnen weiter. In einer kostenlosen Erstberatung zeigen wir Ihnen Ihre juristischen Möglichkeiten auf. Wir schauen uns Ihren konkreten Einzelfall an, denn jeder Fall ist anderes.

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