Geben Sie einen Suchbegriff ein.

Jugendstrafrecht und Medienstrafrecht

Jugendstrafrecht – Verteidigung in Strafverfahren

Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei vertritt Jugendliche und Heranwachsende bundesweit in medienstrafrechtlichen Verfahren. Gerade für Jugendliche hat die Gefahr zugenommen, in in medienstrafrechtlichen Verfahren in den Fokus der Ermittlungsbehörden zu geraten. In Berlin und Brandenburg werden oft die Staatsanwaltschaft Berlin und die für Internetkriminalität spezialisierte Staatsanwaltschaft Cottbus tätig. In Verfahren dieser Behörden vertreten wir Jugendliche und Heranwachsende.

Jugendstrafrecht – Ziel ist Einstellung des Verfahrens

In jugendstrafrechtlichen Verfahren liegt der Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit darauf, auf eine bereits frühe Einstellung des Verfahrens hinzuwirken. Die Staatsanwaltschaft kann das Verfahren nach den Paragrafen 45 des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) in Verbindung mit 153 der Strafprozessordnung (StPO) einstellen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Schuld des Jugendlichen als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht. Im Jugendstrafrecht steht weniger der staatliche Bestrafungsanspruch im Vordergrund, sondern der staatliche Erziehungsgedankte. Maßnahmen des Jugendstrafrechts sollen daher vielmehr auf  die Einsichtigkeit des Jugendlichen hinwirken. Gegen Jugendliche wird in medienstrafrechtlichen Verfahren oftmals wegen folgender Delikte ermittelt:

Aufkleber „Jugendlich“ auf dem Aktendeckel bei der Staatsanwaltschaft

Aufkleber „Jugendlich“ auf dem Aktendeckel bei der Staatsanwaltschaft. Im Jugendstrafrecht gelten eine Reihe von Besonderheiten.

In Einzelfällen kann eine Anklage verhindert werden, wenn der Jugendliche geständig ist. Das Verfahren dazu ist in § 45 JGG geregelt. Ob eine geständige Einlassung in der Angelegenheit zielführend ist, wird der Verteidiger erst nach Einsicht in die Ermittlungsakte beurteilen können.

Sollte ihr Sohn oder ihre Tochter Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren sein, sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind anwaltlich beraten lassen. Ein Verteidiger wird Ihnen in einem ersten Gespräch erläutern können, welche Rechtsfolgen an das bisherige Verhalten geknüpft werden können und wird gemeinsam mit Ihnen eine Verteidigungsstrategie entwickeln. Die optimale Verteidigungsstrategie erfordert es unbedingt, sich mit dem Inhalt der Akte vertraut zu machen und diesen kritisch zu würdigen. So dann wird der Verteidiger erneut mit Ihnen und ihrem Kind die Verteidigungsstrategie besprechen und weitere Maßnahmen einleiten.

Sollte Ihr Kind in einem Strafverfahren eine Vorladung als Beschuldigter erhalten haben, sollten Sie nicht davor zurückschrecken, sich anwaltlich beraten und vertreten zu lassen. Die Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei bieten in der Regel eine kostenlose telefonische Erstberatung an.

Kontaktformular