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Fortführung des Abgasskandals durch Software-Update

Verfasst am 01.11.2017

Das Software-Update, was den Käufern von manipulierten VW-Modellen als Lösung versprochen wurde entpuppt sich immer mehr als neue Belastung für die Geschädigten des Abgasskandals.

Schäden durch den Abgasskandal

Im September 2015 wurde der Betrug des VW-Konzerns aufgedeckt. Jahrelang hatte der Autohersteller Dieselautos so manipuliert, dass diese die Abgasgrenzwerte nur auf dem Prüfstand, nicht jedoch auf den Straßen, wo sie tatsächlich zum Einsatz kommen, einhalten. Diese Manipulation, die zur Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung des Menschen führt, wurde von VW mittlerweile zugegeben. Der Umgang mit diesem Problem zeigt aber noch keine wirkliche Lösung auf.

  • Eine ausführliche Darstellung der Entwicklung des Abgasskandals können Sie auch unserer Chronik entnehmen.

Schäden durch das Software-Update

Fortführung des Abgasskandals durch Software-UpdateDer Rückruf der vom Abgasskandal betroffenen Modelle führt bei vielen Fahrzeugen zu Langzeitschäden. Autofahrer, die das Softwareupdate bereits durchgeführt haben klagen über einen höheren Verbrauch und schlechtere Leistungen. Doch noch ernstere Probleme sind bereits aufgetreten. Bei einigen Betroffenen zeigen sich die negativen Folgen kurz nach der Durchführung des Updates, bei anderen bleibt der PKW nach einiger Zeit unvermittelt liegen.

Das neue große Hauptproblem besteht darin, dass sich bei der Durchführung des Softwareupdates, die eigentlich die Manipulationsfunktion der VW-Betrugssoftware entfernen soll, die Rate der Abgasrückführungsfunktion (AGR) ändert. Bei einigen Motoren entstehen dadurch neue Probleme mit dem AGR-Ventil. Dieses wird durch Rußablagerungen so stark verschmutzt, dass man um einen Austausch nicht herumkommt.

  • Eine ausführliche Darstellung der Probleme mit dem AGR-Ventil nach der Durchführung des Software-Updates finden sie hier.

Ohne Garantiezusage bleiben Verbraucher auf Reparaturkosten sitzen

In einigen Fällen hat VW die Kosten für den Austausch des Ventils übernommen.  Zu beachten ist jedoch, dass das Software-Update bei vielen Fahrzeugen aufgespielt wird, die schon Jahrelang in Gebrauch sind. Wenn bei diesen Modellen dann ein Schaden auftritt, hat der Verbraucher erhebliche Schwierigkeiten nachzuweisen, dass dieser auf die Durchführung des Software-Updates zurückzuführen ist. Ohne eine verbindliche Garantiezusage des Herstellers für das Update bleibt damit immer die Gefahr bestehen, dass der Verbraucher auf den notwendigerweise entstehenden Kosten sitzen bleibt.

Handlungsmöglichkeiten der Kunden betroffener Modelle

Die Besitzer Betroffener Modelle sind oft verunsichert darüber, wie sie jetzt am besten vorzugehen haben. Viele Experten raten das Softwareupdate nicht durchzuführen, um sich den Folgeproblemen gar nicht erst auszusetzet. Doch oft haben die Kunden der vom Abgasskandal betroffenen Modelle keine wirkliche Wahl das Update durchzuführen oder nicht. Denn bei einer Nichtdurchführung droht das Kraftfahrtbundesamt mit dem Entzug der Betriebserlaubnis. Des Weiteren könnte es zum Entzug der TÜV-Plakette kommen. Darüber hinaus stehen Fahrverbote in Großstädten unmittelbar bevor.

Trennung vom Abgasskandal-Auto

Auf Grund dieses Dilemmas ist es für die Verbraucher das Beste sich von ihren Dieselskandal-Autos zu trennen. Da dies aber nicht nur eine kleine Zahl von Verbrauchern betrifft und der Abgasskandal in der Öffentlichkeit große Wellen geschlagen hat und demnach ein großer Imageschaden bei den Dieselmodellen entstanden ist, ist auch der Wert der Fahrzeuge auf dem freien Markt erheblich eingebrochen.

Vom Abgasskandal betroffene Kunden können ihre Ansprüche erfolgreich vor Gericht durchsetzen

Um diesen Werteverlust zu umgehen ist es für die Kunden von manipulierten Diesel-Fahrzeugen am ratsamsten ihre rechtlichen Ansprüche gegenüber dem Hersteller und dem Verkäufer geltend zu machen. Denn durch den ihm gegenüber vorgenommen Betrug und die Mangelhaftigkeit des Abgasskandal-Wagens hat der Käufer nun einen Anspruch Rückzahlung des Kaufpreises beziehungsweise auf eine Ausgleichszahlung  durch den Hersteller. Auf Landesgerichtlicher Ebene konnten jetzt nach und nach immer mehr Geschädigte des Abgasskandals ihre rechtlichen Ansprüche vor Gericht durchsetzen.

Kostenlose erste Rechtsberatung bei der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden

Wenn auch Sie ein vom Dieselskandal betroffenes Modell fahren oder gekauft haben können Ihnen die erfahrenen Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei von Werdermann | von Rüden bei der rechtlichen Durchsetzung ihrer Ansprüche helfen. Gerne wird Ihnen in einer kostenlosen ersten Rechtsberatung dabei geholfen, sowohl ihr Betroffenheit, als auch die Höhe Ihres Rückerstattungsanspruches festzustellen.

Kunden aller Automarken vertrauen auf die Expertise der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann I von Rüden, denn der Abgasskandal betriff nicht nur VW. Wahren Sie Ihre Rechte, indem Sie sich für eine schnelle und unkomplizierte Beratung mit uns per Email (infp@wvr-law.de) oder telefonisch in Verbindung setzten.