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BMW reiht sich bei den Schummeldiesel ein

Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass wohl auch bei BMW getrickst wurde. Der deutschen Umwelthilfe liegen Ergebnisse vor nach denen auch bei BMW eine unzulässige Abschalteinrichtung installiert wurde. Getestet wurde ein BMW 320d Touring. Im Test verringerte dieses Model die Abgasrückführung bereits ab einer Drehzahl von 2000 Umdrehungen. Ab 3500 Umdrehungen schaltet die Abgasrückführung gänzlich ab. Dabei werden Fahrzeuge zumeist über den besagten 2000 Umdrehungen bewegt. Der BMW 320d kommt im fünften Gang bei 3500 Umdrehung gerademal auf eine Geschwindigkeit von ca. 110 Km/h. Es ist daher praktisch unmöglich den Wagen so zu bewegen, dass die Abschalteinrichtung nicht aussetzt. Dementsprechend hat der Test der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ergeben, dass der tatsächliche Schadstoffausstoß bis zu sieben mal höher ist als angegeben. Wer sich also bislang in Sicherheit wog, einen sauberen und wertstabilen Münchner sein Eigen nennen zu können, wird nun jä enttäuscht.

Die Folgen für den Verbraucher

Die Folgen der Manipulation stellen sich für die betroffenen BMW-Kunden ähnlich dar wie dies bereits von VW-Kunden bekannt ist. Viele Verbraucher haben mit einem massiven Wertverlust und einer praktischen Unverkäuflichkeit ihres Fahrzeugs zu kämpfen. Auf einen Schlag stellt sich der ehemals schmucke Bayer als weiteres Schmuddelkind der Autoindustrie heraus. Von Seiten des Herstellers wird versucht werden mit Softwareupdates den Schadensersatzansprüchen der Kunden zu entgehen. Wer sich gegen die Softwareupdates wehren möchte, sieht sich dem Risiko der Fahrverbote und der Zwangsstillegung ausgesetzt. Dem getäuschten Kunden bleibt somit oft nur die Updates aufspielen zu lassen und zu hoffen, dass über den Wertverlust hinaus, keine weiteren Folgeprobleme bestehen. Diese reichen, bei Volkswagen, von verschlechtertem Fahrverhalten über erhöhtem Kraftstoffverbrauch bis hin zu einem Totallausfall des Motors. Grund dafür ist eine Versottung des Abgasrückführungsventils (AGR) welches dem Mengen an rückgeführten Abgasen nicht gewachsen ist. Dass die genannten Probleme bei BMW geringer ausfallen sollten, als es derzeit bei VW der Fall ist, ist weder ersichtlich noch absehbar.

Mit einer Klage zum Erfolg ?

Eine Möglichkeit sich der Manipulation und deren Folgen zu erwehren, ist die Flucht nach vorn. Hierbei geht man auf juristischem Weg gegen den BMW-Konzern vor. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig. Einerseits kann ein reiner Schadensersatz bis zu einer Höhe von 10.000,- Euro erstritten werden, andererseits kann auch eine gänzliche Rückabwicklung des Kaufvertrages erstritten werden. Großer Vorteil der letztgenannten Variante ist, dass der Wagen zurückgegeben, und der Kaufpreis erstattet wird. Lediglich ein geringer Nutzungsersatz ist hier vom Kaufpreis abzuziehen. Weiterer Vorteil ist, dass sämtliche Folgeprobleme, sei es infolge eines Softwareupdates oder eines Fahrverbotes, auf den BMW-Konzern abgewälzt werden können. Der Verbraucher umgeht damit sowohl ein Softwareupdate als auch ein mögliches Fahrverbot. Auch den Wertverlust an dem Fahrzeug hat der Verbraucher in diesem Fall nicht zu tragen.
Wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen ?
Die einzelnen juristischen Fragen sind für den Verbraucher zumeist nur schwer durchschaubar. Daher empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt des Vertrauens mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu beauftragen. Dieser kümmert sich dann vollständig um alle Angelegenheiten. Die Kosten werden zumeist von der Rechtsschutzversicherung getragen. Somit entstehen hier keine unüberschaubaren Kosten.

Wo bekomme ich Hilfe ?

Die auf den Abgasskandal spezialisierte Verbraucherrechtskanzlei Werdermann / von Rüden vertritt derzeit eine Vielzahl von getäuschten Verbrauchern. Wenn auch Sie von der Kompetenz und Erfahrung unserer Rechtsanwälte profitieren wollen, vereinbaren Sie noch heute ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch. Die Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann / von Rüden stehen Ihnen gerne unter info@wvr-law.de sowie unter 030 / 200 590 770 zur Verfügung.

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